Steuern sparen mit Immobilien: Wie die Sonder-AfA Dein Nettoeinkommen sofort erhöht
Steuern

Wer in Deutschland gut verdient, gibt fast die Hälfte seines Einkommens an den Staat ab. Der Spitzensteuersatz greift früh, und die Möglichkeiten, als Angestellter Steuern zu sparen, sind begrenzt. Doch es gibt eine Ausnahme, die vom Gesetzgeber ausdrücklich gewollt und gefördert wird: die Investition in Immobilien.
Während viele Anleger bei Immobilien nur auf die Mieteinnahmen schauen, liegt der wahre Hebel für Gutverdiener in der Steuerersparnis. Das Zauberwort lautet: Absetzung für Abnutzung (AfA).
Die Kraft der Sonderabschreibung
Normalerweise kannst Du Dein Gebäude (ohne Grundstücksanteil) mit 2 Prozent pro Jahr steuerlich abschreiben. Das ist solide, aber kein Gamechanger. Der Turbo zündet erst durch die sogenannte Sonder-AfA.
Durch gezielte Investitionen in energetisch sanierte Bestandsimmobilien oder durch die Erstellung eines Restnutzungsdauer-Gutachtens lässt sich dieser Abschreibungssatz legal auf 3 bis 5 Prozent pro Jahr erhöhen.
Ein konkretes Rechenbeispiel
Nehmen wir an, Du erwirbst eine Immobilie für 500.000 Euro. Der Gebäudeanteil liegt bei 400.000 Euro. Bei einer regulären AfA von 2 Prozent kannst Du jährlich 8.000 Euro steuerlich geltend machen. Gelingt es jedoch, durch ein Gutachten eine AfA von 4 Prozent zu erzielen, verdoppelt sich dieser Betrag auf 16.000 Euro.
Hinzu kommen die Zinsen für das Darlehen sowie die laufenden Verwaltungskosten, die ebenfalls in voller Höhe steuerlich absetzbar sind. In Summe generierst Du so einen steuerlichen Verlust, der Dein zu versteuerndes Einkommen massiv senkt.
Mehr Netto vom Brutto – ab Monat 1
Der größte Fehler vieler Anleger: Sie warten bis zur Steuererklärung im Folgejahr, um sich das Geld vom Finanzamt zurückzuholen. Clevere Investoren lassen sich diesen Steuervorteil als Freibetrag direkt auf der Lohnsteuerkarte eintragen.
Das Ergebnis: Dein Arbeitgeber führt monatlich weniger Lohnsteuer ab. Du hast sofort mehr Netto auf dem Konto. Bei einer Immobilie im Wert von 500.000 Euro kann dies ein monatliches Plus von 800 bis 1.000 Euro bedeuten. Dieses Geld fließt direkt in die Tilgung der Immobilie – das Finanzamt bezahlt also faktisch Deine Altersvorsorge.
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